Neues im Web 2.0
admin | 13. Juli 2009In den letzten Tagen wurden zwei interessante Ergebnisse von Studien über das Web 2.0 veröffentlicht. Da ich hierzu schon länger nichts mehr geschrieben habe, passt das heute doch mal wieder ganz gut rein.
Zum einen ist es doch sehr interessant, wie sich die Anzahl von Webradios entwickelt. Das genau untersucht eine Studie von Goldmedia und der BLM. Auszüge der Studie gibt es auf Anfrage per email hier zu bestellen!
Ende 2008 hatten deutsche Webradios nach eigenen Angaben hochgerechnet bereits rund 7,5 Millionen Nutzer täglich. Durch massives Wachstum von Breitband-Internet und immer mehr Angebote wird sich die Zahl der Webradionutzer bis 2013 auf rund 21 Millionen erhöhen. Damit gewinnt Internetradio auch für die Werbeindustrie zunehmend an Attraktivität. Noch fehlen jedoch einheitliche Leistungswerte, die die Marktsituation und Werberelevanz belegen. [Quelle]
Auch interessant ist der Twitter Hype. Verfolgt man die Presse, so sollte man eigentlich denken dass quasi “jeder” twittert. Das jedenfalls sieht eine Erhebung von Fittkau & Maass etwas anders: Deren Ergebniss ist, dass Twitter zwar sehr bekannt ist, aber nur wenig genutzt wird, weit hinter anderen Web 2.0-Anwendungen wie z.B. Wikis oder Social Networks. Ergebnisse zur kündtigen Nutzungsabsicht wurden leider nicht veröffentlicht. [Link zur Studie]. In diesem älteren Beitrag zum Thema Web 2.0 Trends erwähnte ich bereits eine andere Studie, welche besagte, dass gut ein viertel aller Onlinennutzer “Blogs nutzen” (wie auch immer “nutzen” gemeint ist). Inwieweit die Studien vergleichbar sind möchte ich nicht diskutieren, aber sicherlich ist sie eine gute Ergänzung zu den Ergebnissen von Fittkau & Maass.
Gut, soviel zu den Trends bei den Aktivitäten im Netz. Aber wie kommt man ins Netz? Auch bei den Browsern hat sich einiges getan: Firefox 3 hat nun dem Internet-Explorer die Marktführerschaft abgenommen, Googles neuer Browser hat sich bisher (noch?) nicht etablieren können. Zu diesen Ergebnisen kommt ebenfalls eine Untersuchung von Fittkau & Maass .





