Kleines Tool - mittlere Korrelationskoeffizienten berechnen
admin | 22. August 2009Oft benötigt man bei Kundenzufriedenheitsstuden bzw. Treiberanalysen Mittelwerte von Korrelationskoeffizienten, um eine Idee zu bekommen, wo man die Felder einer “Zufriedenheitstreiber-Matrix” oder Ähnlichem trennt. Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten, von “pi mal Daumen - hier siehts ganz gut aus” über “Koeffizienten addieren und durch die Anzahl der Koeffizienten teilen”, usw… Aber es gibt auch noch eine analytisch-richtige Möglichkeit
Nach dem selben Schema, wie man Korrleationskoeffizienten vergleicht, berechnet man auch die Mittelwerte:
1. Schritt: Transformation in Fisher’s-Z-Werte
2. Schritt: Berechnung des arithmetischen Mittels der Fisher’s-Z-Werte
3. Schritt: Re-Transformation des mittleren Fisher’s-Z-Wertes
fertig
Da das immer sehr viel Mühe ist, hier mal ein kleines Excel-Tool, dass das für einen übernimmt. Mathematisch nichts weltbewegendes, aber doch ganz praktisch wenns schnell gehen muss… Einfach die Korrelationskoeffizienten in die grauen Felder eingeben (müsste genügend Platz sein), in der Tabelle oben gibt’s dann automatisch das “echte” Ergebnis (in fett). Zum “Nochmal-Nachlesen” bietet sich bspw. Bortz - Statistik für Human- und Sozialwissenschaftler (6. Auflage, 2004), S. 219 an.
WICHTIG!
Wenn mit weniger Koeffizienten Koeffizienten gerechnet wird (also nicht alle grauen Felder ausgefüllt sind), bezieht der “errechnete, echte Mittelwert” trotzdem alle Z-Werte mit ein. Die Z-Werte neben leeren Felder muss man also einfach noch schnell manuell rauslöschen (Wert: 0,000). Wird bald mal irgendwie geändert, sodass keine manuellen Eingriffe mehr nötig sind!
Viel Spaß!
LINK ZUM DOWNLOAD:
Tool zur Mittelwertberechnung von Korrelationskoeffizienten (.xls)





