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Mindestgrößen von statistischen Gütekriterien

admin | 30. Oktober 2009

In einem Arbeitspapier der LMU Münchenn habe ich heute eine ziemlich gute Übersicht über globale und lokale Gütekriterien (Gütemaße) gefunden, das ganze auch gleich mit zitierbaren Literaturangaben. Darin werden Hinweise über die Mindestgröße bestimmter Kennzahlen für konfirmatorische Faktorenanalysen, z.B. Reliabilität / Cronbachs Alpha, Item-to-Total Korrelation, Indikatorreliabilität etc. gegeben. Für die explorative Faktorenanalyse stehen Hinweise für den erklärten Varianzanteil, Faktorladung usw. zur Verfügung. Im Gegensatz zu einigen anderen Übersichtstabellen stehen hier auch komplexere Kriterien wie bspw. das Fornell/Larcker-Kriterium, RMSEA, Hoelter’s N bereit. Definitiv nützlich zur Interpretation der Ergebnisse dieser Analysen.

Besonders praktisch ist die Tabelle 8 auf Seite 21!

Link zum downlaod (pdf)

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Marktforschung
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gütekriterien, gütemaß, statistik
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CSR-ISO-Norm

admin | 30. Oktober 2009

Das Thema CSR hatte ich bereits in einem vorigen Beitrag angesprochen. Allerdings handelte es sich dabei oft um einen recht “schwammigen” Begriff, der eben für irgendwelche “Wohltätigkeiten” verwendet wurde.

Um das ganze etwas handfester, glaubwürdiger und transparenter zu machen, wird gerade eine ISO-Norm hierfür entwickelt - die ISO26000 .

Eine Vorabversion gibt es hier bereits zum download!

in diesem Zusammengang ist auch die Seite http://www.csr-in-deutschland.de ganz interessant (vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales)

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Was ist Social Media?

admin | 28. Oktober 2009

Social Media, SMM, Web 2.0, Generation Upload - alles sind im praktischen Marketingalltag häufig genutzte Begriffe. Was man aber darunter versteht, bleibt oft unklar.

Grund genug, sich über konkrete Definitionen Gedanken zu machen. Hierfür hat die Fachgruppe Social Media des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) einen Ersten Ansatzpunkt geliefert. Die Ergebnisse dieser Fachgruppe wurden nun im Social Media Kompass zusammengefasst und veröffentlicht. Leider ist das Dokument für Nicht-Mitglieder nicht kostenlos. Aaaaber, wenn man mal etwas googlet, stößt man schnell auf Konferenzbeiträge, in denen Teile davon zitiert werden.

Wichtig ist zum Beispiel die Definition von Social Media:

“Social Media sind eine Vielfalt digitaler Medien und Technologien, die es Nutzern ermöglichen, sich untereinander auszutauschen und mediale Inhalte einzeln oder in Gemeinschaft zu gestalten. Die Interaktion umfasst den gegenseitigen Austausch von Informationen, Meinungen, Eindrücken und Erfahrungen sowie das Mitwirken an der Erstellung von Inhalten. Die Nutzer nehmen durch Kommentare, Bewertungen und Empfehlungen aktiv auf die Inhalte Bezug und bauen auf diese Weise eine soziale Beziehung untereinander auf. Die Grenze zwischen Produzent und Konsument verschwimmt.
Diese Faktoren unterscheiden Social Media von den traditionellen Massenmedien. Als Kommunikationsmittel setzt Social Media einzeln oder in Kombination auf Text, Bild, Audio oder Video und kann plattformunabhängig stattfinden.” [Quelle]

by the way… have a look at Erica’s Blog and her definiton!

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CorrComparer 1.0 - das Tool zum Vergleich von Korrelationskoeffizienten

admin | 27. Oktober 2009

Nachdem ich bereits in diesem Artikel auf die Besonderheiten von Korrelationskoeffizienten eingegangen bin, und auch hier bereits ein kleines Excel-Tool zum Berechnen mittlerer Korrelationskoeffizienten vorgestellt habe, kommt nun ein weiteres, excelbasiertes Werkzeug.

CorrComparer ermöglicht es, Korrelationskoeffizienten unabhängiger Stichproben zu vergleichen. Wie im oben genannten Artikel bereits ausführlich erwähnt, werden die Werte zuerst in Fisher’s-Z-Werte transformiert, mit einem kritischen Wert verglichen und daraus die Überschreitungswahrscheinlichkeit ermittelt (entspricht in SPSS dem “Sig”-Wert). Als Ergebnis generiert das Tool eine Ergebnistabelle, die man so 1:1 in seine wissenschaftliche Arbeit kopieren kann. Außerdem werden die Ergebnisse nochmal “in Worten” dargestellt.

Graue Felder sind Eingabefelder, die anderen sind leider gesperrt ;-)

Das ganze kann man auch nochmal ganz gut bei google Books nachlesen, z.B. in
Bortz - Statistik für Human- und Sozialwissenschaftler, S. 218ff, insbes. S.220

Hier gehts zum downlaod:
download CorrComparer 1.0 (.xls)

In den nächsten Wochen wird das Tool wieder weiterentwickelt, es gibt ja auch noch die Möglichkeit, bei abhängigen Stichproben zu testen ;-)

Oder das ganze vielleicht nicht auf Excel-Basis…

oder, oder, oder…

An dieser Stelle mal noch vielen Dank an meinen Vater, der mir bei der Erstellung des Tools unter die Arme gegriffen hat!

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Typologie der Wünsche online

admin | 8. Oktober 2009

Auch ein nettes Tool, um marketingrelevante Statistiken zu bekommen, ist die Typologie der Wünsche. Dabei handelt es sich um (laut Herausgeber) repräsentative Statistiken zu allen möglichen Themengebieten. Die Onlineabfrage ermöglicht es unter anderem, zweidimensionale Kreuztabellen zu erstellen und so Informationen über mögliche Zielgruppen und deren Präferenzen zu generieren. (um genauer zu sein: vermutete Präferenzen)

Zusätzliche Indexwerte geben Aufschluss über die Verteilung der Werte, d.h. ob bestimmte Kriterien über- oder unterdurchschnittlich sind. Ebenfalls kann das ganze System auf die Grundgesamtheit hochgerechnet werden.

Beispielsweise könnte es von Interesse sein, welcher Zusammenhang zwischen der Schulbildung und dem Konsum von Zigaretten besteht. Hier gibts das Ergebnis!


Fazit:

Nettes Tool zum Recherchieren und kostenlos. Dafür ist es ziemlich gut! Allerdings ersetzt natürlich noch lange keine Primärerhebung.

Links:
Zur Analyse!
Zu PZ-Online (weitere Tools zur Auswahl)
Über TDWI

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