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BestBrands - ein neues Markenranking

admin | 26. März 2010

…gerade bin ich auf der Seite des Markenkunde.de Linkpartners Vertriebspartnerreport.de über diesen Beitrag hier gestolpert. Das aktuelle Markenwertranking von Best Brands.

Download der Studie BESTBRANDS 2010!

Weitere Downloads:
Factsheet zur Studie
BestBrands 2009
BestBrands 2008
BestBrands 2007
BestBrands 2006
BestBrands 2005
BestBrands 2004

Im Gegensatz zu klassischen Markenwertrankings finde ich insbesondere die Ergebnisse zu den Nachhaltigkeitsmarken (”Nachhaltigkeitsbrands”) ziemlich spannend. Welche Einfluss hat also die Nachhaltigkeitsstrategie bzw. CSR (Nutzen / ISO) auf den Markenwert? Quantifiziert wird das Ganze bei diesem nicht-monetären Markenwertrating in Form von Scores, wenngleich die Ergebnisse leider nur ordinal und nicht in Form eines Wertes veröffentlicht wurden. Die Repräsentative Studie wurde zusammen mit der GfK durchgeführt. so verwundert es auch nicht, dass Tools wie der Share-of-Soul einen Einfluss auf das Ranking haben. Schade nur, dass die beste Händlermarke bzw. Retail Brand nicht auch erhoben wurde. Dies gäbe zumindest ein spannender Vergleich zum Markenwert-Ranking von BBDO Consulting gewesen.

Definitiv eine schöne aufbereitete Präsentation, auch wenn die meisten Ergebnisse nun keine wirklich neuen Erkenntnisse bringen.

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Messung der Loyalität im LEH über die Weiterempfehlung

admin | 2. Februar 2010

So, nach langer Zeit mal wieder ein Beitrag. Aus einem alten Datensatz (klassische Likertskalen und Bompard-Abfragen) kam mir heute eine neue Fragestellung, die ich versucht habe, explorativ und wissenschaftlich definitiv unkorrekt zu beantworten: Eignet sich die Frage nach der Weiterempfehlung auf im LEH, um die Loyalität zu messen?

Hier zu habe ich die Daten einer (ich gebe es ja zu, einer nicht-repräsentativen und viel zu kleinen; Nges = ca. 450) Stichprobe ausgegraben und probiert dieser Frage nachzugehen: Anfangs wurden die Befragten gebeten, über Bompard-Abfragen Details zu ihrem Kaufverhalten zu geben. Unter anderem gab es die Frage “Bei welchen der folgenden Händler haben Sie in den letzten 3 Wochen eingekauft” und “Bei welchem der folgenden Händler tätigen Sie mehr als 30% ihrer Einkäufe?”. Dabei handelt es sich also um binäre ja/nein-Antworten. Nach ein paar anderen Fragen kamen zu jeweils einem randomisierten Discounter (Aldi oder Lidl) bzw. einem Supermarkt (Edeka oder Rewe) verschiedene Imageitems auf einer Likert-Skala.

Diese Daten habe ich nun mal miteinander verknüpft: Wie viel Prozent der Probanden, die Lidl “auf jeden Fall”/”auf gar keinen Fall” weiterempfehlen, tätigen denn dort mehr als 30% ihrer Einkäufe? Und wie sieht es bei Aldi, Edeka und Rewe aus?

Wie gesagt, die Daten sind weder repräsentativ, noch sind die Fragen bzw. die Vorgehensweise wissenschaftlich fundiert. Trotzdem finde ich die Ergebnisse spannend. In den kommenden Tagen werde ich mich mal auf die Suche, wie der Stand der Forschung dazu ist. In der Eile habe ich jedoch nur Studien gefunden, die in der Tat die Loyalität im Einzelhandel über die Weiterempfehlung gemessen haben, allerdings kam ich noch nicht dazu, die Itembegründung dieser Studien nachzuverfolgen und deren Begründung zu recherchieren, bzw. mich detaillierter damit zu beschäftigen.

DOWNLOAD (PPT): Loyalität messen im LEH

Viel Spaß!

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Wahrnehmung unterschiedlicher Betriebstypen im Einzelhandel

admin | 5. Januar 2010

Aldi ist nicht gleich Rewe, das ist klar. Das eine ist ein Discounter, das andere ein Supermarkt - der Unterschied liegt also beim Betriebstyp. Wie aber unterscheiden sich unterschiedliche Betriebstypen aus Sicht der KUNDEN?

Aus einem aktuellen Projekt mal ein agreggiertes Spiderchart (erhebung über Bompard Abfragen), bei dem die USPs der einzelnen Betriebstypen doch ganz gut zum Vorschein kommen!

LEH Image nach Betriebstypen

Image-Diagramm Lebensmitteleinzelhandel groß (jpg)
Image-Diagramm Lebensmitteleinzelhandel groß (als pdf)

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Betriebstypen, Discounter, Image, LEH, Markenimage, Supermarkt, Vollsortimenter
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Vorabergebnisse: Markenimage von Lidl & Rewe im Vergleich

admin | 14. Dezember 2009

Aktuell arbeite ich mit zwei Freunden an einem Markenimage-Projekt. Dabei versuchen wir hypothesenbasiert, mögliche Einflussfaktoren auf das Markenpositionierung zu analysieren. Definitiv ein spannendes Projekt! So spannend, dass ich es kaum mehr erwarten konnte, mal einen Blick hinein zu werfen! Nunja, gerade sitze ich daran, einen Syntax zu basteln, der den Datensatz “schön macht” (Variablen umbenennen, labeln, usw…). Nachdem ich damit weitestgehend fertig geworden bin, wollte ich schonmal einen ersten Blick in die Daten werfen… Natürlich nur eine Vorabversion, da die eigentliche Befragung noch läuft (deshalb habe ich auch den Link wieder rausgenommen).

VORABERGEBNISSE

Auch wenn das ganze nicht / noch nicht repräsentativ ist, wird doch einiges klar:

>> Lidl punktet im Preis-Leistungsverhältnis und wird (deshalb?) bei Großeinkäufen bevorzugt

>> Rewe wird als teuer wahrgenommen, allerdings dominiert Rewe bei der wahrgenommenen Produktqualität

>> Lidl-Produkte werden nur ungern verschenkt

>> Einen Standortvorteil hat keine der beiden Läden (dabei sollte es ja eigentlich das Ziel von Rewe sein!), ähnlich ist es bei der Übersichtlichkeit

>> Erstaunlich finde ich die geringe Differenz bei der Arbeitgeberzufriedenheit. Sollte man doch meinen, dass der Lidl-Skandal die Marke zum “No Go” gemacht hat. Rewe wird aber trotzdem deutlich sympathischer wahrgenommen!

>> Bei der Atmosphäre im Laden ist Rewe der klare Sieger.

>> Trotz der HiLo-Strategie von Rewe (d.h. viele Sonderangebote mit Preisen auf/unter Discountniveau) werden die Sonderangebote und Aktionswaren von Rewe deutlich schlechter beurteilt, als von Lidl.

So, wie gesagt, alles erstmal nur Vorabergebnisse in ein paar Minuten in ein Diagramm gehämmert… Ausführlichere Ergebnisse und entsprechend aufbereitet (bereinigt, gewichtet, größere Fallzahlen, Stichprobenbeschreibung, Nennung von Mittelwerten, usw….) kommen dann irgendwann mal ;-)

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Image, imagepositionierung, Lidl, markenpositionierung, Rewe
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Umfrage zum deutschen LEH

admin | 12. Dezember 2009

Hallo zusammen,

Auch über meinen Blog suche ich nach Probanden ;-)

Es geht um das Thema Lebensmitteleinzelhandel und Markenimages. All zu viel möchte ich im Voraus nicht verraten, ausgewählte Ergebnisse werde ich natürlich hier veröffentlichen.
/// LINK RAUSGENOMMEN, da Vorabergebnisse online .

Insbesondere Nicht-Studenten möchte ich doch noooch netter um Hilfe bitten, ihr seid aktuell noch unterrepräsentiert ;-)

Als Incetive gibts die Chance auf einen von 10 Amazon-Gutscheinen!

Besten Dank!!!

Kleine kritische Betrachtung:
Leider ist die Fragebogensoftware “suboptimal”, und in der Eile hatte ich es nicht geschafft, Limesurvey auf meinem Webspace zum laufen zu bringen….

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bdvb Vortragsabend in Göttingen - Ericsson & T-Mobile sind zu Besuch

admin | 23. November 2009

Nun ist es soweit, das erste Event der neu revitalisierten Hochschulgruppe Göttingen des Bundesverbands deutscher Volks- und Betriebswirte (bdvb) steht in den Startlöchern! Dabei handelt es sich um engagierte Studenten der Wirtschaftswissenschaften (BWL, VWL, WiPäd) der Uni & PFH Göttingen.

Zum Auftakt haben wir uns das spannende und hochaktuelle Thema “Telekommunikation” herausgesucht.


THE WAY WE TALK TOMORROW
Kommunikationstrends und Kundenbindungskonzepte für die Zukunft

bdvb Göttingen event bwl

Im ersten Vortrag spricht ein bdvb’ler von T-Mobile über crossfunktionales Management zur Kundenbindung. Dabei wird ein Projekt vorgestellt, welches Mitarbeiter aller Hirarchiestufen aus 11 Ländern mit einbezieht, um die Loyalität zu messen und nachhaltig zu steigern.

Anschließend folgt ein Vortrag der Firma Ericsson. Der Vice President Marketing & Communications Northern Europe stellt uns Ergebnisse der Studie “communicating worlds 2020” vor. Darin geht es darum, wie wir alle in 10 Jahren miteinander kommunizieren werden, welche Geräte miteinander vernetzt sind, und was dies für das Management, die Industrie, aber auch für die gesamte Gesellschaft bedeutet.

Das Programm umfasst also sowohl globale Themen wie die Vernetzung, Technologien und gesellschaftliche Auswirkungen, aber auch die Herausforderung an das Kundenmanagement in gesättigten Märkten!

Selbstverständlich ist der Eintritt frei! Los gehts am 09.12.09 um 18:15 Uhr im Verfügungsgebäude VG 3.107 (direkt hinter der Sub auf dem Zentralcampus der Uni Göttingen, siehe PLAN).

Im Anschluss an die Vorträge folgt eine Diskussion, sowie ein Get together mit ein paar Drinks und einem Fingerfood-Buffet vom Rialto!

Weiterführende Infos:
Flyer
Hochschulgruppe Göttingen
Gruppe zum Event auf StudiVZ
Event bei XING

…warum man als “echter Ökonom” im bdvb Mitglied sein sollte!

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bdvb, ericsscon, Event, HG Göttingen, Kundenbindung, t-mobile, TK-Trends, Vortrag
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CSR-ISO-Norm

admin | 30. Oktober 2009

Das Thema CSR hatte ich bereits in einem vorigen Beitrag angesprochen. Allerdings handelte es sich dabei oft um einen recht “schwammigen” Begriff, der eben für irgendwelche “Wohltätigkeiten” verwendet wurde.

Um das ganze etwas handfester, glaubwürdiger und transparenter zu machen, wird gerade eine ISO-Norm hierfür entwickelt - die ISO26000 .

Eine Vorabversion gibt es hier bereits zum download!

in diesem Zusammengang ist auch die Seite http://www.csr-in-deutschland.de ganz interessant (vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales)

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Marketing Review St. Gallen kostenlos lesen

admin | 8. September 2009

Zweifelsfrei gehört das Marketing Review St. Gallen (die neue Thexis) zu einem der besten Journals aus dem Bereichen Marketingforschung & Praxis. Ist einem das Abo zu teuer, oder der Weg in die nächste Bib zu lange, gibt es dennoch eine Möglichkeit, das Journal kostenlos zu lesen und darin bequem zu recherchieren.
Hier Klicken zum recherchieren!

Über die Suche kann man in alten Ausgaben stöbern, Seiten über ein Preview Fenster bequem umblättern, und wenn man möchte mit Rechtsklick die Grafiken abspeichern – die Qualität ist ebenfalls ziemlich gut – oder das ganze direkt als pdf herunterladen. So bin ich gerade eben auch wieder auf einen vor Ewigkeiten gelesenen Beitrag von Prof. Weiber (et al) gestoßen, in dem ein reduziertes Design für eine multidimensionale Skalierung vorgestellt wird: Das aggregiert varianzorientierte Design (AVD).

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Statistiken zu Google-Suchbegriffen

admin | 30. August 2009

Wie oft wird eigentlich wann nach was gegooglet? Welche Begriffe werden oft, und welche weniger oft gesucht? Welche Trends gibt es bei relevanten Begriffen? Ab wann hat eine Marke, ein Produkte oder ein Unternehmen genug Aufmerksamkeit erreicht, sodass aktive Informationssuche danach betrieben wird?

Fragen über Fragen, die man sich als Marketingmensch gerne mal stellt, wenn es um Wirkungsanalysen von Kampagnen oder um Trendforschung bzw. Trendanalysen geht. Da google ja bekannterweise so ziemlich alles bietet, was man irgendwie brauchen kann, gibt es auch hierzu eine Lösung: GoogleInsights.

Über dieses Tool kann man sich Zeitreihen ab 2004 ausgeben lassen und mehrere Begriffe im Vergleich tracken. Außerdem lassen sich dieZeitreihen auch nur für einzelne Zeitintervalle, Geographische Regionen oder Themenkategorien anzeigen. Das ganze ist natürlich auch nicht nur für die Websuche möglich, sondern auch für googles Bilder- oder Produktsuche.

Google wäre aber nicht google, wenn das schon alles wäre ;-) Die Daten können im Excelformat heruntergeladen werden und so auch in andere Analysen integriert werden. Außerdem können die Diagramme in andere Websites implementiert werden. Mehr speziell dazu + ein paar Berechnungen evtl. bald ;-) Außerdem sieht man die Herkunft, und eine weitere Funktion ermöglicht es einem sogar, sich die die weltweite Verbreitung der Suchanfragen zu visualisieren. Außerdem werden “Knicken” in den Zeitreihen relevante Nachrichtenmeldungen der entsprechenden Daten hinzugefügt.

Hier zum Beispiel mal die Suchanfragenstatistik zum Begriff Twitter:

… oder zu Second Life:

… oder zu Bionade Quitte (man denke dabei an diese Kampagne!)

Auch ganz interessant:
Suche nach Schweinegrippe und Vogelgrippe - die Schweinegrippe scheint uns wohl doch stärker zu interessieren als die Vogelgrippe! Klick!

Viel Spaß!

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Google, Search Inside, Suchmaschinen, tracking, Trendanalyse, Trendforschung
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süß macht zahlungswillig

admin | 16. August 2009

…ganz so drastisch kann man die Ergebnisse einer Pricing-Studie der Zeppeling University Friedrichshafen wohl nicht deuten. Trotzdem hat das Team um Prof. Dr. Peter Kenning mit zwei Referenzgruppen untersucht, welchen Eifluss Zucker / Glukose auf die Preisfairness hat. Wurde ein Preis als unfair beurteilt, so wurde man aufgefordert, einen fairen Alternativpreis zu nennen.

Ergebnis der Studie: Die Zahlungsbereitschaft der Experimentalgruppe, welche zuvor Wasser mit 80Gr gelöster Glukose zu sich genommen hat (das entspricht in etwa der empfohlenen Tagesdosis), hatte die Preise signifikant öfter als “fair” beurteilt als bei den Kontrollgruppen. Auch die alternativen Preisvorschläge lagen signifikant höher als bei den Kontrollgruppen.

Interessant wäre nun, ob ein süßer Kaffee beim Verkaufsgespräch oder Probierstände im Süßigkeitenbereich den Gesamtumsatz steigern könnten…

All zu viel weitere Infos über die Studie wurden bisher leider noch nicht veröffentlicht. Nächstes Jahr erscheint allerdings ein entsprechender Artikel dazu:

Eberhardt, Tim / Fojcik, T. / Linzmajer, M. / Hubert, Mirja / Kenning, Peter: The Sweet Side of Sugar - The Influence of Raised Insulin Levels on Price Fairness and Willingness to Pay, Advances in Consumer Research, 2010.

Links:
Artikel bei Absatzwirtschaft
Artikel beim Handelsblatt
Lehrstuhlwebsite

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glukose, Preisfairness, pricing
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