Fälle gewichten in SPSS – Einblicke in das Tool (Teil 2)
admin | 19. August 2009Nachdem ich kürzlich den ersten Beitrag in der Rubrik Marketing-Tools geschrieben habe, und damit auch das Thema der Fallgewichtung in SPSS angesprochen habe, möchte ich nun anhand einer einfachen Version vorstellen. Ist antürlich so noch nicht vollständig und aussagekräftig, dafür beschreibt es aber mal ganz einfach die Art und Weise, wie man Excel zum Generieren von SPSS-Syntaxen nutzen kann, und wie ein einfacher Gewichtungssyntax aussehen kann.
Der Hintergrund ist recht einfach: In der Mappe “Konfiguration” gibt man ein, wie die Grundgesamtheit aussieht, wie die Geschlechtsvariable heißt, und welche Ausprägung für männlich und welche für weiblich steht. Diese Daten sind über “Verketten-Funktionen” miteinander verknüpft und ergeben einen Syntax - in der 2. Mappe “Datensatz_analysieren”. Diesen kopiert man in SPSS, startet ihn ([STRG] + [R]) und erhält als Ergebnis eine Häufigkeitstabelle. Diese kopiert man aus dem SPSS-Output wieder in das Excelfile, und zwar genau an die rot markierte Stelle in der gleichen Mappe. Nun hat man die “Soll-Daten” (eigene Eingabe) und die “Ist-Daten” (aus dem Datensatz). Diese Ergeben in Relation zueinander die Gewichte. Diese werden nun berechnet und ebenfalls über Verketten-Funktionen gleich in einen neuen Syntax eingebettet, der eure Datei dann auch gewichtet - in der letzten Mapp “Gewichtung”. An Euren Rohdaten ändert das Tool nichts, es werden lediglich zwei neue Variablen (wm_gend als einheitliche Geschlechtsvariable und vargew als Gewichtungsvariable) hinzugefügt.
Demnächst stelle ich eine Erweiterung des Tools online, bei der dann auch mehrere Gewichtungsvariablen, z.B. Alter, Geschlecht, Einkommen, Familienstand, usw… berücksichtigt werden.
LINK ZUM DOWNLOAD:
Tool: SPSS-Daten gewichten [Download, xls]





