Einwohnerzahlen einer SPSS-Datei hinzufügen in 10 Minuten
admin | 5. September 2009Heute habe ich mich mal wieder mit einer SPSS-Problematik auseinandergesetzt und ziemlich schnell eine ziemlich brauchbare Lösung gefunden. Diese möchte ich natürlich niemandem vorenthalten! Um es vorweg zu nehmen: Die geliebte VERKETTEN-Funktion, wie ich sie auch schon zum Gewichten von Fällen vorgestellt habe, hat mal wieder geholfen!
Es ging um die Wirkung von Shoppingcenter auf die Innenstädte (ähnlich wie es z.B. in dieser Studie der DIFU mehr oder weniger valide gemacht wurde - siehe hierzu auch diese Reaktion (S. 11) auf die Studie). Nun kamen wir auf die Idee, die Einwohnerzahlen der Städte dazuzuführen, um diese als weitere Variable in unsere Analysen mit einzubeziehen. Nur wie, wenn man unter Zeitdruck steht? 150 Städte recherchieren und von Hand eintragen? Nein, dauert viel zu lange!
Das einzige, was wir in unserer Datenbasis hatten, war die Variable “Stadt”, allerdings keine Einwohnerzahlen dazu. Also brauchten wir irgendeine Tabelle, die den Stadtnamen mit den Einwohnerzahlen in Verbindung bringt. Nur woher? Google. Also kurz nach Einwohnerzahl und ein paar Städten, mit der Einschränkung auf Excel-Files gegoogelt. dieses erste Suchergebnis von der DIHK mit Bezug auf das Statistische Bundesamt gezogen, die einzelnen Folder schnell in einen kopiert und daraus aus einer VERKETTEN-Funktion einen Syntax gebastelt. Okay, dabei handelte es sich um eine Datei mit Gewerbesteuer-Hebesätzen, aber das war ja erstmal egal (die könnten wir also auch noch dazufügen wenn wir wollten
). Noch ein paar Städte manuell ergänzt, ein bisschen an Bezeichungen gefeilscht damit sie von der Schreibweise unserer SPSS-Basisdatei entsprachen und den Syntax drüberlaufen lassen.
Dauer: weniger als 15 Minuten.
Fazit:
Google + Verkettenfunktionen = Zeitersparnis!





